BOH kompakt 2015:     ... vorheriger Artikel     nächster Artikel ...


22.11.2015 Kirchenkonzert in Havixbeck um 15:30 Uhr


Hier sind die schönsten Bilder dieses Konzertes.


Bildergallerie


Das spannende Projekt des Blasorchesters geht weiter – drei Konzerte, drei Kirchen, drei Dirigenten.

Am Sonntag (22.11.) spielt das Blasorchester unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Dirk Annema um 15.30 Uhr in der St. Dionysius-Pfarrkirche.
Schon bei der Probe am Montag stellte sich heraus, dass dieser Dirigent die Titel ganz anders interpretiert als der Dirigent des ersten Konzertes. Unter der Leitung von Gustl Wessels spielten die Havixbecker Musiker am vergangenen Sonntag in Coesfeld-Lette.

In der prächtigen Kirche erklangen die Choräle von Johann Sebastian Bach in einem wunderbaren weichen Sound während die modernen Kompositionen mächtig und mit flotten Tempi daherkamen. Mit stehenden Ovationen bedachte das begeisterte Publikum die Leistung des Blasorchesters.

Am Sonntag nun werden die selben Titel beim nächsten Kirchenkonzert wieder aufgeführt. Doch der Klang wird ein ganz anderer sein. Zum einen haben alle Kirche einen ganz speziellen Raumklang. Der Hall kann manchmal mehrere Sekunden andauern, so dass bei schnellen Passagen die Töne überlagert werden.

Das macht es für die Musiker gefährlich und für die Zuhörer verwischt manchmal der filigrane Eindruck. Dann kommt noch der andere Stil eines anderen Dirigenten hinzu.
Es gibt Unterschiede im Tempo, in der Artikulation und auch in der Lautstärke. All dies zeigt der musikalische Leiter in seinem Dirigat an.

Mit Dirk Annema konnte für das Konzert in Havixbeck ein äußerst renommierter Dirigent gewonnen werden. Als der Havixbecker Musikschulleiter Rainer Becker noch Student am Konservatorium in Luxemburg war, erteilte Dirk Annema ihm Unterricht. Daher kam der Kontakt zu dem Musikdozenten aus den Niederlanden zustande.

Dirk Annema spielt selbst die Tuba, ist Arrangeur und Jurymitglied bei vielen Wettbewerben. Als Dirigent leitet er das Höchststufenorchester KCMV Nijverdal.

Seine Art zu dirigieren ist klar und deutlich. Die Mitglieder des Havixbecker Blasorchesters kommen trotz weniger gemeinsamer Proben sehr gut damit klar, so dass auch das Konzert in der St. Dionysius-Kirche einen musikalischen Hochgenuss verspricht.

Auf dem Programm stehen neben den Bach-Chorälen das mottogebende zeitgenössische Werk „Of Castles and Legends“ von Thomas Doss, das uns vom Tod einer Jungfrau zu Zeiten der Raubritter erzählt. Der Geist der weißen Jungfrau soll noch heute in den Ruinen der Kugelsburg herumspuken.

Mit dem Titel „Between the two Rivers“ von Philipp Sparke holte sich das Blasorchester beim Landesorchesterwettbewerb im September in Duisburg den zweiten Platz.

Natürlich soll dieses Werk auch dem Havixbecker Publikum vorgestellt werden.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.