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unsere diesjährigen Winter-Konzerte

 

Der "St. Thomas Choral" ist ein sehr berührendes Werk. Seine Melodik ist vergleichsweise schlicht und schnörkellos. "Die Komposition ist (eigentlich) nicht besonders schwierig, im Gegenteil: Technisch ist sie sehr leicht. Die größten Probleme liegen in der Stimmung. Sie ist zudem sehr transparent instrumentiert und das stellt höhere Ansprüche an die Spieler…“ so ein Resümee des Komponisten Pavel Stanek (1927).

 

Geschrieben hat er es einfach so "aus Spaß an der Freude".

 

Schon die ersten drei Töne verraten, um welche Komposition es sich handelt.
Die „Toccata und Fuge in d-Moll (BWV 565)“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750) ist das wohl bekannteste europäische Orgelwerk. Kennzeichnend für die Toccata sind schnelle Läufe im Wechsel mit großen Akkorden, die durch Fermaten noch verstärkt werden. In zahl-reichen Bearbeitungen wurde es für nahezu jede Besetzung arrangiert. Siegmund Goldhammer, geboren 1932 in Thüringen, bearbeitete dieses Orgelwerk für Blasorchester.

 

„Angels on High“ ist ursprünglich ein französisches Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert und handelt von der Verkündigung der Engel an die Hirten aus der Weihnachtsgeschichte. Der Refrain „Gloria in excelsis Deo“ - „Ehre sei Gott in der Höhe“ ist uns allen im Ohr.
Es gibt zahlreiche Bearbeitungen und unzählige Aufnahmen des Liedes. Wir spielen es als Posaunensolo mit Orchester in der Version von Steffen Bulla und dem Arrangement von unserem Dirigenten Dirk Annema.
Solist ist Julius Wessels.

 

Leroy Anderson (1908-1975) war ein US-Amerikanischer Komponist, der durch seine kurzen, originellen Konzertstücke, in die er Alltagsgegenstände einbaute, Aufmerksamkeit erlangte. Sie kennen vielleicht sein „Sandpaper Ballet“ oder „Sleigh Ride“ mit den Schlittenglocken. Im Jahr 1955 schrieb Anderson drei unterschiedliche „Suite of Carols“ für Streichensemble, Holzbläser und Blechbläser. Sie hören heute aus der „Suite of Carols for Woodwinds“ die Sätze „O come, little Children“ und „Patapan“.

 

„Rest“ war ursprünglich ein Chorwerk mit dem Titel „There will be Rest“. Der Komponist Frank Ticheli, 1958 in Louisiana geboren, schrieb sein eigenes Werk für Blasorchester um.
„Mit dieser Adaption habe ich fast alle musikalischen Nuancen des Originals umsetzen können: die Harmonien, Dynamiken und sogar die zerbrechliche Schönheit und friedliche Würde des Chortexte.“ Frank Tichelis Musik ist optimistisch, ausdrucksstark und gefühlvoll.

 

Auf die “ Suite of Carols for Strings“ (für Streicher) müssen Sie heute leider verzichten. Als Blasorchester können wir aber aus der „Suite of Carols for Brass“ (für Blechbläser) zwei Sätze beisteuern. Sie hören nun – ebenfalls von Leroy Anderson – „While by my sheep“ und „We three kings“.

 

„The Eighth Candle“ von Steven Reisteter (1957) beschreibt das jüdische Hanukkah-Fest. Nach einem ruhigen, getragenen Beginn im Holz steigert sich die Melodie zum Fortissimo. Dabei wird die Melodie immer wieder neu aufgebaut, ruhige, feierliche Teile machen tänzerischen Passagen Platz. Steven Reisteter, in Bethlehem, Pennsylvania geboren, ist Komponist, Arrangeur und ausgezeichneter Holzbläser. Er mag schnelle Läufe und ausgeprägte Rhythmen.

 

So, meinen Sie, wir haben nun die verlorene Harmonie wiedergefunden?

 

„The Lost Chord“ – entscheiden Sie selbst.

 

Änderungen vorbehalten

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie stets mit dem Herzen dabei sein können, wünschen Ihnen eine friedvolle Advents-und Weihnachtszeit und alles Gute für 2017

 

 

Hier unser diesjähriger Flyer:

(zum Vergößern bitte anklicken)

 

Flyer Winterkonzerte 2016